Als bekennender Anti-Katholik macht mich dieser Artikel natürlich ersteinmal nachdenklich: Kirchgänger atmen länger. Sie rauchen weniger, ihre Lungenfunktion ist besser, ihr Immunsystem gestärkter etc.
Was aber auf Anhieb wie eine unumstößliche Tatsache klingt, relativiert sich im weiteren Verlauf des Artikels zur Scheinkorrelation inklusive Wortdefinition.
Im letzten Absatz erfährt der geneigte Leser denn, warum es in der Tat gesünder ist, sich von Gotteshäusern aller Art fernzuhalten:
“Anfang August sorgte der Klimatologe Stephan Weber von der Universität Duisburg-Essen für Aufsehen. Er hatte die Luftqualität bei Gottesdiensten in einer katholischen Kirche untersucht. Er fand 220 Mikrogramm Feinstaub im Gotteshaus – die Quellen waren rußende Kerzen und Weihrauch. Die Menge der kirchlichen Abgase lagen dreimal über dem zulässigen EU-Grenzwert. Der Feinstaub sei für kranke und ältere Kirchgänger eine Gefahr, sagte Weber. Denn es ist wissenschaftlich gut belegt, dass die kleinen Partikelchen den Weg über den Jordan erheblich abkürzen können.”
Der Anti-Papst applaudiert!
Und ich rauch’ jetzt erstmal eine :-D
d.h. man hat beim beten (oder einfach nur andächtig die klappe halten) mehr zeit um den dreck richtig tief einzuatmen…