asterisk — ein Update-Feldtest

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Tatsächlich gab’s hier schon länger nichts mehr, was in die Kategorie Technobabbel gepaßt hätte; das liegt aber nicht daran, daß ich mich nicht mehr mit der Thematik befasse oder es nichts Neues zu berichten gäbe, das liegt einfach daran, daß ich zu faul zum Bloggen bin und irgendwie nie zu was komme…

Heute ist allerdings ein schöner Tag: ich habe ein erfolgreiches asterisk-Update gemacht, und die blöde Tussi-von-der-Ansage näselt nun auch nicht mehr. Und wie?

Bei einem Update einer früheren Version ist es sinnvoll, folgende Verzeichnisse wegzukopieren:

  • /etc/asterisk
  • /var/lib/asterisk/
  • /usr/lib/asterisk

Vieles hängt natürlich auch von der eigenen Konfiguration ab; da ist schon jeder selbst angehalten zu schauen, was er sichern muß und was nicht.

Problematisch war bei mir die Qualität der Sprachansagen, beispielsweise wenn man eine Konferenz betritt, die Mailbox abhört oder ähnliches; durch Stochern im config.log des asterisk fiel mir schliesslich eine Meldung auf à la -lgsm: Undefined symbol

$ dpkg -l | grep -i gsm
$

Abhilfe schaffte hier die Installation der libgsm nebst ihrer Header-Files:

$ apt-get install libgsm1 libgsm1-dev
$ dpkg -l | grep -i gsm
ii  libgsm1                      1.0.12-1                   Shared libraries for GSM speech compressor
ii  libgsm1-dev                  1.0.12-1                   Development libraries for a GSM speech compr

Hernach den asterisk und seine Abhängigkeiten neu bauen und siehe da: die Bandansage näselt nicht mehr! Bislang funktioniert alles wunderbar; den Kollegen ist der Switch nichteinmal aufgefallen, alle telefonieren lustig vor sich hin und das System verhält sich brav.

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