Achtung: dieser Blogeintrag wurde vor 3 Jahren, 6 Monaten und 18 Tagen veröffentlicht!
Beachtet das bitte dringend, vor allem im Falle konkreter Anleitungen.
Für etwaige Schäden kann keine Haftung übernommen werden!
Durch einen Artikel vom Soulsnatcher nachdenklich geworden überlege ich, was das größte Problem ist, der größte Fehler, der Anfang allen Übels. Und ich habe für mich die Antwort gefunden: der Fehler ist zu reagieren statt zu agieren. Mit den Symptomen zu kämpfen, statt Ursachen zu beheben.
Viele der dummen Sinnsprüche sind so banal und doch so wahr, daß es Tränen in die Augen treibt; »Was man denken kann, kann man tun« ist eine unumstößliche Tatsache, die jedoch, zumindest zeitweise, sehr schwer zu akzeptieren ist. Ich könnte Tiefseetauchen, ich könnte Sprachen lernen, ich könnte meine Wünsche verständlich formulieren, ich könnte, ich könnte… — und wenn ich es nicht tue liegt die Ursache in meinem Kopf und nicht an den Möglichkeiten, an denen es mir mangelt. Ist man ehrlich, fallen die Problem-Balken bei näherer Betrachtung späneweise in handliche (und zumeist lösbare) Teilprobleme. Und als einziger Vorwurf, den man sich gegebenenfalls machen kann, verbleibt der Gedanke »Ich habe es nie probiert!«.
Die kritische Hinterfragung: »Wo stehe ich gerade? Und wo wollte ich ursprünglich hin? Deckt sich das noch — oder bin ich vom Kurs abgekommen?«. Und man stellt fest, daß langjährige Kontakte plötzlich keine mehr sind — Interessen verschieben, Wege trennen sich; und zugleich erhält man beinahe freundschaftliche Zuwendung aus Richtungen, aus denen man es nicht für möglich gehalten hätte, Impulse, die neue Möglichkeiten eröffnen.
Ich danke denjenigen, die mir momentan in aller Freundschaft die Hand reichen und ihr Ohr leihen — ohne sie wäre ich sehr einsam, kein wünschenswerter Zustand.
loading...
Diese Artikel könnten Dich ebenfalls interessieren:
Facebook
Twitter
Google
Email
RSS
Das Leben ist manchmal wie eine Autobahn. Es gibt da einen Haufen Ausfahrten und eh du dich versiehst hat irgendeiner so eine Ausfahrt genommen.
Traurig schon, aber das schöne ist das da noch immer welche mit dir fahren.
Und es gibt da noch eine Sache, einen Sinnspruch:
Du könntest es einfach tun!
Viel Spass dabei
loading...
Menschen kommen und gehen im Leben, nicht immer sind es die Menschen, von denen man es erwartet haette, die aus dem eigenen Lebensweg verschwinden und nicht immer sind andere, und neue Menschen dort zu finden, wo man es vermutet.
Das ist glaube ich das interessante am Leben: Sich ueberraschen lassen, wie es weitergeht ….
loading...
Klar doch, Diskussion geht immer
loading...
Hallo,
ich glaube, Joerg hat ganz schoen recht. Nach gut 10 Jahren habe ich
keinen Kontakt mehr zu zwei Personen, die mir etwas bedeuten. Ich weiss nicht so recht, wie sie sich in mein Leben geschlichen haben und wie sie es so lange dort ausghalten haben. Ich weiss auch nicht genau, warum sie nicht mehr da sind. Was also tun? Beim Einigeln im Job kann man ja mal ueber Joergs Ausleitung nachdenken…
Gruesse
loading...