Achtung: dieser Blogeintrag wurde vor 3 Jahren, 1 Monat und 18 Tagen veröffentlicht!
Beachtet das bitte dringend, vor allem im Falle konkreter Anleitungen.
Für etwaige Schäden kann keine Haftung übernommen werden!
Einmal mehr steuern wir ihn konsequent an, den 24. Dezember, den heiligen Abend, das Fest der Liebe.
Das Marketing wird mit jedem Jahr etwas schrecklicher: würde ich weiterhin versuchen, ausschließlich Lebensmittel zu kaufen, auf denen kein Weihnachtsmann-Konterfei prangt, ich würde gnadenlos verhungern — und das schon im Oktober
Und doch erscheint mir das Ganze in diesem Jahr weniger nervig als sonst, dezenter: keine als Weihnachtsmänner und Engel verkleideten Erstsemester in den Fußgängerzonen, die Prospekt-Spam verteilen, keine Vollsperrungen wegen Coca-Cola-Weihnachts-Truck, sogar die Kaufhaus-Dekorationen waren erträglich. Okay, das Radioprogramm war extrem abstoßend in den letzten Wochen — manchmal hatte ich den Eindruck »noch ein Titel, in dem das Wort Christmas alle zwanzig Sekunden fällt und ich dreh durch!«.
Die Weihnachtsgeschenke haben mich mehr Zeit und Nerven gekostet als usprünglich angeplant; das kommt davon, wenn man überwiegend »geistiges und schöpferisches Eigentum« verschenken will und nicht einfach etwas kauft, das in der Werbung angepriesen wird
Und die Sache mit der »Vorfreude«… Wie definiert sich die eigentlich? Wenn man Stunden und Tage und Wochen mit der Produktion von Weihnachtsgeschenken zubringt und sich derweil die überraschten/ erstaunen/ whatever Gesichter der Opfer vorstellt, dann stellt die sich durchaus ein
Sie am Wetter festzumachen empfinde ich als albern — ganz ehrlich, meterhoher Neuschnee würde mich eher zusätzlich stressen — und jedes Jahr aufs Neue »die galaktische Werbetrommel« und die Lebkucheninvasion dafür verantwortlich zu machen ist unfair — Vorfreude ist, was man selbst draus macht
Niemand wird gezwungen, sich dem Diktat der Werbe-Deppen zu unterwerfen, und es liegt in der eigenen Verantwortung, den Fernseher abzuschalten.
In diesem Sinne — zündet Euch ein Kerzchen an und laßt die Welt auch Euch vorüberrauschen. Stopft Euch mit Spekulatius voll, zieht Euch einen Glühwein rein und ärgert Euch nicht. Gutes Futter im Kreise der Familie, geschmücktes Bäumchen im Halbdunkel sorgt für ein friedvolles Ambiente und der Weihnachtsengel aus Ton mit dem Teelicht im Bauch für den dringend benötigten Adrenalinschub — wenn er in Flammen aufgeht.
Frohe (Vor-)Weihnachten!
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Bitte nicht falsch verstehen: ich mag Weihnachten
Mein Väterchen kocht wie Gott, und ich freue mich schon jetzt auf seine enorme Vorspeisenpalette, die keinen Platz für den Hauptgang mehr lassen wird; meine Oma wird literweise ihren russischen Borschtsch kochen (mehr brauche ich garnicht).
Aber Weihnachten ist überwiegend das, was man selbst draus macht; also ärgert Euch nicht über Leute, die das ganze Jahr nicht in die Kirche gehen, am Hl. Abend aber plötzlich 50EUR in den Klingelbeutel werfen und Nächstenliebe predigen — macht Euer Ding und habt eine gute Zeit
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Hallo,
keine verkleideten Studenten? Vor einiger Zeit war ich mal mit einer Kollegin in einem Klamottenladen. Da lief so ein schmaechtiges junges Ding mit Geweih aus dem Kopf rum. Ich war hin und hergerissen zwischen Faszination und Mitleid.
Bleibt nur, Ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu wuenschen.
Gruesse
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geweih AUS dem kopf?
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Hallo,
ich bin nicht leicht zu beeindrucken. Meinen Sie etwa, da wuerde ein Geweih zum Aufstecken reichen? Das hat doch jeder.
Gruesse
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naja, wenn man sich manche leute so ansieht, was die sich so an metal in und unter die haut pieksen lassen, da würden mich implants mit m8er-innengewinde (um das geweih reinzuschrauben…) nicht mehr gross überraschen…
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