Achtung: dieser Blogeintrag wurde vor 1 Jahr, 11 Monaten und 2 Tagen veröffentlicht!
Beachtet das bitte dringend, vor allem im Falle konkreter Anleitungen.
Für etwaige Schäden kann keine Haftung übernommen werden!
Es ist schon eine Weile her, daß ich mir dieses 5EUR-Handy mit Prepaid-Karte und 5EUR Startguthaben zugelegt hatte; es geschah mehr oder minder aus einer Laune heraus und entsprang der Tatsache, daß die Rufnummer so gut zu merken war. Dann war ich überrascht: sowohl Sprachqualität als auch Empfang sind toll.
Damit ging das Drama los.
In unregelmäßigen Abständen fütterte ich die Prepaid-Karte mit 15EUR Guthaben und wunderte mich, daß ich damit meist nicht übermäßig weit kam. Ich telefoniere kaum, schreibe selten SMS, aber hin und wieder halt schon, und meist dann, wenn es benötigt war, war die Karte leer.
Deshalb beschloß ich, den bestehenden Prepaid-Tarif in einen regulären Vertrag umzuwandeln; die Nummer wollte ich gerne behalten, im Fernsehen hatte ich irgendwann gehört, daß man ja inzwischen sogar beim Providerwechsel die Nummer mitnehmen kann – und ich wollte den Netzbetreiber ja nichtmal wechseln, ich war ja nicht unzufrieden. Allerdings: im $freundlichen Netzbetreiber-Laden erklärte man mir, dies sei »unmöglich«. Wohlgemerkt: die Konkurrenz merkte lediglich bedauernd an, daß ein Transfer der Nummer zu ihnen kein Problem, aber leider mit Kosten verbunden sei. So schob ich den Task ersteinmal auf ‘stalled’.
Im letzten Urlaub löste sich dann zumindest ein Rätsel: ich erhielt plötzlich vom Netzbetreiber eine SMS, daß der Betrag für irgendeine obskure SMS-und-Weekend-Flat, die ich nie hatte haben wollen, nicht von meinem Guthaben abgebucht werden konnte, da das Guthaben zu gering sei; Frechheit, wie ich fand, was buchen die mir einfach von meinem Guthaben ab – kein Wunder, daß das ständig alle ist! Im $freundlichen_Laden nachgefragt, hieß es nur schnippisch »dann müssen Sie den Tarif wechseln. Rufen Sie mal die #!/)%&”)=% an!« – na danke.
Der Task hing also nach wie vor auf ‘stalled’, und ich beschloß, ihn bis zur CeBIT auch dort zu lassen; die Informationsflut der Messe wollte ich nutzen, mich eingehend zu informieren und mir in dem Zuge ein neues Handy und einen passenden Tarif zu suchen. Doch weit gefehlt: der Netzbetreiber betreut in diesem Jahr ausschließlich Geschäftskunden und speist seine Privatkunden (und solche, die es ursprünglich hatten werden wollen) mit einem lieblosen, aber doch bunt bebilderten Tarifkatalog ab (wohlgemerkt: diese Menschen durften den Pavillon nichteinmal betreten, sie wurden schon an der Tür wieder hinauskomplimentiert!).
Lieber Netzbetreiber: so geht das nicht. Ich bin heute bei Deiner Konkurrenz gewesen, die in Halle 4 einen wirklich beeindruckenden Auftritt vorlegt und sich exzellent seiner (zukünftigen) Privatkunden annimmt – hier wurde ich gleich von zwei hübschen und kompetenten Mädels beraten, und zwar sowohl bezüglich der Preisstruktur als auch der Endgeräte. Ich sehe nicht, warum ich Dir als Kunde erhalten bleiben sollte, wo Du doch offensichtlich ohnehin keinen Wert auf mich legst.
Aber nett finde ich das nicht. Wirklich nicht.
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